Shrimps unterwegs

trink,trink nicht, trink

Veröffentlicht in Nebenbei von dickbauchmarie am 07/11/2009

geht ihnen der stillcontent eigentlich schon auf den senkel? mir ja ehrlich gesagt schon-aber naja:
es gibt wieder neues an der shrimps-trinkfront, denn heute trank gustav nahezu normal. ich hab die kügelchen also wieder abgesetzt udn trink keinen salbeitee mehr. hin und her und hoch und runter ist im moment die devise.
ich nehme an, frau schussel hatte recht und es handelte sich um einen klassischen stillstreik, mögliche ursachen wie umgebungswehsel, neue bezugspersonen oder aber ernährungsumstellung kann ich ja alle mit JA beantworten und der spuk war heute morgen plötzlich so schnell vorbei wie er gekommen war. obs so bleibt?ich weiß es nicht und ich frage mich jetzt natürlich, ob das wieder kommt udn ich doch sukzessive abstille um den gestrigen tag nicht nochmal erleben zu müssen. laut diversen quellen soll man für ein ende eines stillstreikes die situation bereinigen-jedoch-das kann ich leider nicht. weder kann ich hier weg noch gibts anderes essen noch komme ich um „fremdbetreuung“ 2tage/woche herum. was also, wenns wieder los geht? spricht für mich schwer nach einem ende…

andererseits muss ich ehrlich sagen, dass ich das stillen genieße, die nähe, das kuscheln, diese besondere beziehung. das von mir aus zu beenden schmeckt mir gar nicht. andererseits – wie gesagt – die angst vor einem wiederholen des gestrigen tages.

hm-was mach ich denn jetzt?

4 Antworten

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  1. Schussel sagte, am 07/11/2009 zu 21:15

    Also erst mal: schön, dass er zunächst wieder trinkt. Ich fand das auch sehr irritierend die ersten male, irgendwann konnte ich es gelassener nehmen -aber da war ich auch nicht annähernd in so einer schwierigen Situation wie Du, mit allem drum herum.

    Vielleicht hab ich das jetzt überlesen, aber was genau macht Dir Angst beim nächsten möglichen Streik? Dass er schreit, statt zu trinken? Oder der Stress für Dich? Oder dass er nicht trinken mag?

    Es ist schwer, Dir aus der Ferne zu raten. Ich würde einfach sagen: mach das beste aus Eurer Situation, denn die ist doch schon anstrengend genug. Wirklich, Du machst das toll und brauchst Dir keinen Druck zu machen. Nimmt er denn die Flasche? Falls ja, würde ich einfach je nach Bedarf. Solange es Dir *und* ihm mit dem Stillen gut geht, Stillen, wenn nicht, Flasche. Sollte er die Flasche nicht akzeptieren: von 1,2,3 Tagen schlecht trinken geht noch nichts kaputt. Da kannst Du dann nur versuchen, ob Brust oder Flasche, wann er wieder mag. Solange Du eben die Nerven dazu hast. Ich kann übrigens auch schon verstehen, dass Du trotz allem das Stillen genießt, aber grundsätzlich kannst Du da momentan nichts tun, als den Druck möglichst raus zu nehmen – für dich. Du hast schon recht: die Situation für ihn ist sicher schwierig mit der Betreuung und der Umgebung – aber das muss jetzt eben sein und Du kannst es nicht ändern. Du konntest ihn mitnehmen, das ist doch schon mal klasse! Manchmal gibt es eben schwierigere Zeiten. Aber die Kleinen sind robust. Wirklich. Die schaffen das schon. Und Du auch.

    Jetzt habe ich sinnlos gelabert, ja? Ich wünsche Dir weiter eine erträgliche Zeit und möglichst wenig Probleme, egal welche. Ich finde jedenfalls toll, dass die Behandlung anschlägt!

    • dickbauchmarie sagte, am 08/11/2009 zu 10:12

      oh,wie oft war das denn bei dir schon?

      wovor ich angst hab-,das tat weh!das kind ist grad in nem tollen schub-ich dachte ich platze und sah mich schon wieder mit nem milchstau da sitzen. ne milchpumpe gibts hier nicht-ausstreichen beherrsch ich nicht gut. alles in allem wars also wirklih bescheiden…

      ansonsten denke ich ja auch ne mischung anzubieten-vielleicht-und zu guggen was er dauerhaft nimmt-flasche oder mich. denn flasche, flasche nimmt er wunderbar.

      • Schussel sagte, am 08/11/2009 zu 11:31

        3 oder vier mal bei mir, allerdings nie länger als 1-2 Tage. Und bei uns waren nicht mal irgendwelche großartigen Auslöser erkennbar – nicht krank, keine Umstellungen, einfach so von einem Tag auf den anderen. Und genauso verschwand das Problem auch wieder. Der Mann meint ja, ich sei jeweils in diesen Zeiten sehr gestresst gewesen und glaubt, dass sich das auf den Knirps übertragen hat.Aber ich hatte damals schon den KOntakt zu meiner Stillberaterin, und die hat mich dann beruhigt und gemeint, der verhungert und verdurstet schon nicht so schnell, notfalls soll ich ihm etwas Wasser oder Milch mit dem Löffel geben (denn Flasche war hier ja nicht).

        Ohje, das mit dem Stauen ist natürlich Mist. Ich habe dann mit der Handpumpe abgepumpt, aber bei mir ist das inzwischen mit dem Platzen bei weniger Trinken sowieso nicht mehr so ausgeprägt. Scheint alles nach Bedarf produziert zu werden, ich merke da nix mehr. Ausstreichen schaffe ich auch nur ein paar Tropfen, keine Ahnung wieso…

        Genau, mach womit Du Dich wohl fühlst. Wenn Du ohne Flasche willst und das gut klappt, dann schön, und wenns nicht mehr klappt, eben anders. Noch mehr Baustellen sind bestimmt eher ungünstig. Ich wünsche euch so sehr alles Gute!

  2. silberpfeil sagte, am 10/11/2009 zu 17:19

    Oh weh. Das müsste jetzt wirklich nicht sein. Meine Bewunderung haben sie für Ihren Durchhaltewillen.
    Mein Sohn ist vor vier Wochen in den Stillstreik getreten und nach zwei Wochen dauernden Bemühungen habe ich aufgegeben. Jetzt bekommt er Schoppenmilch, jedoch immer auch noch mit etwas Muttermiclh. Aber sobald er den Schoppen ohne Muttermilch trinkt, werde ich schweren Herzens abstillen. Hat wohl einfach nicht sein wollen.

    Ich drücke Euch ganz fest die Daumen, dass es wieder wird, mit dem Stillen.


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